Vorsorge für 2012: Eigener Gemüsegarten
17 Okt 2011 1 Kommentar
in Garten, Gemüse, Lebensmittel Schlagworte: Gemüsegarten
Ich liebe Lebensmittel! Im Urlaub kam mir der Gedanke, einen eigenen Garten bewirtschaften zu wollen, in dem ich Gemüse hege und pflege, damit es später im Topf, in der Pfanne und letztlich auf dem Teller landet. Der erste Gedanke führt natürlich zum Schrebergarten. Nachdem ich im Internet die Satzung und andere Dokumente bzgl. der Kleingartenkultur in Köln gelesen habe, ist mir die Lust an einem klassischen Kleingarten vergangen. Zum Glück entdeckte mein Freund in der Zeitung einen Artikel über eine Organisation namens “meine Ernte“. Dort kann man für eine Saison (April bis Oktober) einen Gemüsegarten auf einem Feld anmieten. Vielfältige Gemüsesorten sind bereits angepflanzt, die es dann zu pflegen und abzuernten gilt. Gebräuchliche Gartengeräte, Wasser und hilfreiche, saisonale Gartentipps werden darüber hinaus zur Verfügun gestellt. Das hört sich doch gut an! Mehr
Meine Frikadellen
24 Aug 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Fleisch, Hauptspeise, Kochen, Rezepte Schlagworte: Frikadellen
Sowohl für ein herzhaftes Abendessen als auch für die kleine, gute Mittagsmahlzeit eignen sie sich überaus gut: Die Frikadellen.
Ich hatte noch drei Brötchen vom Wochenende übrig, als mein Bruder und meine Schwägerin samt den Kindern uns besuchten. Was lag da näher, als sie für feine Frikadellen zu gebrauchen! Und da für die Arbeit immer etwas für die Mittagspause benötigt wird, wollte ich gleich eine größere Menge Frikadellen anfertigen, um den Großteil davon einzufrieren.
Mit einem Kilogramm gemischten Hack kam ich also vom Metzger nach Hause. Drei Eier tat ich in die Masse sowie zwei gewürfelte und angeschwitzte Zwiebeln. Die Brötchen habe ich jeweils in einem Tiefkühlbeutel mit dem Plattiereisen zerkleinert. Die Menge von ca. 2 1/2 Brötchen landete dann auch in der Fleischmasse. Mit einem Einmalhandschuh an der linken Hand habe ich alles gut vermengt und anschließend mit Salz, Pfeffer und etwas getrocknetem Chili gewürzt. Ich finde, dass das wichtigste das Vermengen ist. Die Masse gewinnt dadurch an Festigkeit und in der Pfanne später an Luftigkeit. Zum Formen der Frikadellen nahm ich jeweils eine Handvoll Fleischmasse, knetete sie noch einmal in meinen nun befeuchteten Händen gut durch, formte sie durch drehende Bewegungen zu einer Kugel und klopfte sie dann in meinen Händen freundlich aber bestimmt in die Form einer Frikadelle. Aus dem Kilogramm kamen immerhin 13 Frikadellen heraus.
In der Pfanne mit Rapsöl wurden die Frikadellen nun zunächst von beiden Seiten für zwei Minuten relativ scharf angebraten (bei meinem Herd auf Stufe 7 von 10). Anschließend reduzierte ich die Hitze auf Stufe fünf. Die Frikadellen hatten nun noch einmal 13 Minuten auf jeder Seite Zeit zum Fertigwerden. Dass es nun genau 13 Minuten sind, liegt am Augenschein und dem zwischenzeitlichen Anschneiden einer Probefrikadelle.
Mit dem Ergebnis waren ich und mein Freund überaus zufrieden. Und demnächst kann dann auch auf der Arbeit in der Mittagszeit die eine oder andere Frikadelle verschmaust werden.
Fischstäbchen und Kartoffelsalat für Erwachsene
21 Aug 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Fisch, Gemüse, Hauptspeise, Kochen Schlagworte: Fischstäbchen, Kartoffelsalat, Kinder
Mein Bruder meint ja, dass es “Perlen vor die Säue” sei, wenn ich ihm als Vielesser leckeres Essen auf meine Art servieren würde. Aber da kann ich nun mal nicht anders. Ich hatte Fischstäbchen mit Kartoffelsalat versprochen. Und da kommen die Fischstäbchen natürlich nicht aus der Tiefkühlpackung. Vielmehr wird ein Fischfilet ausgesucht, das entsprechend fest ist und in stächenartige Größe geschnitten. Ich hatte sogar das Vergnügen, mit meiner vierjährigen Nichte die Fischfiletstäbchen zu panieren. Sie hat das echt super gemacht. Schade nur, dass sie am Ende die Fischstäbchen nicht essen mochte, weil sie nun einmal die Industrieware gewöhnt ist…
Der Kartoffelsalat traf leider auch nicht ihren kindlichen Geschmack, wenngleich der nun wirklich ein Highlight meiner “einfachen Küche” ist. Da werden Kartoffeln gekocht und in eine aus mit aufgekochtem Salzwasser übergossenen Zwiebeln, Weißweinessig und Rapsöl hergestellten Vinaigrette hinein geschnitten. Nach dem Durchziehen kommen noch mit Salz entwässerte und ausgepresste Gurkenscheiben und ein fein geschnittenes Bund Dill hinzu.
Meinem Bruder, meiner Schwägerin, meinem Freund und mir hat es sehr gut geschmeckt. Auf den kindlichen Geschmack einzugehen muss ich allerdings noch lernen (da sind wohl eher Iglu-Fischstäbchen angesagt). Insofern war es aus Erwachsenensicht eigentlich kein “Perlen vor die Säue”-Kochen. Warum sollte ich meiner lieben Familie Industrieware vorsetzen, wenn ich sie selbst nicht essen würde?!
Bratwurstveredelung: Fussili mit Tomatensoße und Bratwurstklein
17 Aug 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Fleisch, Hauptspeise, Rezepte Schlagworte: Bratwurst, Nudeln, Pasta, Tomaten
Ich liebe Nudeln mit Tomatensoße! Und vor längerer Zeit bin ich auf ein Rezept von Christian Rach gestoßen, das auch “feierabendtauglich” ist, weil es nicht mehr als eine Stunde für die Zubereitung bedarf. Es bietet die Möglichkeit vieler Variationen. Heute hatte ich drei weiße Bratwürste vom Metzger meines Vertrauens übrig, die wir gestern nicht gegrillt haben. Wir waren einfach satt. Bevor sie verderben, habe ich sie mit der Tomatensoße vereint.
Die Zutaten sind dabei sehr einfach: Fein gewürfelte Schalotten und in feine Scheiben geschnittener Knoblauch werden in Olivenöl mit etwas Zucker angeschwitzt. Mit Weißwein ablöschen, den Alkohol auskochen lassen und dann eine Dose geschälter Tomaten hinzugeben. Bei mittlerer Hitze köchelt das Ganze bis fast die ganze Flüssigkeit verkocht ist. Dann kommt mein Lieblingsinstrument zum Einsatz: Die “Flotte Lotte”. Daraus resultiert eine feine, flüssige Soße, in der nach dem Würzen mit Salz noch etwas Basilikum zieht, während die Nudeln kochen. Die Bratwürste habe ich zwischenzeitlich von der Pelle befreit, längs halbiert und in Scheiben geschnitten. In einer Bratpfanne werden sie kurz bei etwas höherer Hitze angebraten. Nachdem ich das Basilikum aus der Soße entfernt habe, kamen die Bratwurststückchen hinzu. Gemeinsam mit den Fussili (“Spirellis”, wie wir sie gerne nennen) und etwas frisch geriebenen Parmesan ergibt das Ganze ein köstliches Mahl.
Wenn ich kein Fleisch dazu tue, würze ich die Soße noch mit einem Schuss Aceto Balsamico; das gibt noch etwas Rafinesse. Für die Wurstzugabe war dies nicht nötig.
Mein Kühlschrank: Alltagsessensretter
06 Aug 2011 4 Kommentare
in Allgemein, Bevorratung, Lebensmittel Schlagworte: Kühlschrank, Tupperware
Beim Umschauen in meinen abonnierten Foodblogs habe ich einen interessanten Beitrag entdeckt. “1 x umrühren bitte” veröffentlicht ein Foto des Inhalts des hauseigenen Kühlschranks. Ein solcher Blick ist wirklich interessant. So empfinde ich es zum Beispiel auch, wenn ich “Das perfekte Dinner” anschaue, mit einem gewissen voyeuristischen Ansatz. Dem will ich also nicht nachstehen und veröffentliche hier einen aktuellen Blick in meinen Kühlschrank.
Selbstverständlich wirkt der Inhalt unordentlich. Aber so ist das immer: Sachen werden hierhin und dorthin gestellt. Das einzige, was mit einer gewissen Systematik eingeordnet wird, sind die Lebensmittel in der Kühlschranktür (Margarine, Sardellen, Senf, Tomatenmark etc.) und diejenigen in den beiden unteren Biofresh-Schubladen. Dort wird alles möglichst in Tupperware aufbewahrt. “Prima Klima”-Behälter für das Gemüse, Servierschalen (die es leider nicht mehr im Programm gibt) für Käse und Wurst oder runde Dosen für Essensreste (es hat doch was für sich, früher mal Tupperwareberater gewesen zu sein, so kennt man sich mit den passenden Dosen aus).
Ansonsten komme ich mit den Kühlschrankzonen immer durcheinander – also mit der Frage, wo es wärmer und wo es kälter ist. Irgendwie funktioniert es aber immer.
Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich nicht immer weiß, was ich eigentlich alles so im Kühlschrank eingestellt habe. Irgendwann tritt dann immer der Zustand ein, dass manche Lebensmittel in den Abfall befördert werden müssen, weil ich nicht mehr von ihnen wusste und sie schlicht und ergreifend verendet sind.
Zusammenfassend ist mein Kühlschrank eher so zu beschreiben: Sehr gefüllt, unübersichtlich, Alltagsessensretter.


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